Prävention sexualisierter Gewalt

Innerhalb kirchlicher Strukturen treffen verschiedene, mehr oder weniger schutzbedürftige Menschen aufeinander.

Im gesamten Handeln der kirchlichen Mitarbeitenden soll deutlich werden, dass Gott die Menschen liebt. Diese Erfahrung der Liebe Gottes wird beeinträchtigt, wenn Macht missbraucht wird.

Deshalb tragen wir dafür Sorge, dass sich innerhalb des uns betreffenden Teilbereichs kirchlichen Handelns keine Räume für sexualisierte Gewalt öffnen.
Zusätzlich behalten wir auch psychische und physische Gewalt im Blick und beugen ihr vor.

Wir arbeiten daran, unsere Pfarrei als Schutzraum zu gestalten, in der Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste die Erfahrung machen, dass ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden und mit ihren Erfahrungen verantwortungsbewusst umgegangen wird.

Wir haben schon erste Schritte unternommen:

  • In einer Basisschulung, die gemeinsam mit den Gemeinden der Bergregion und darüber hinaus stattfand, nahmen die Mitarbeitenden wahr, wie wichtig es ist, ein Bewusstsein für Grenzüberschreitungen zu haben, um im Ernstfall einschreiten zu können.
  • Die Mitarbeitenden im Kindergottesdienst legten ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vor. Außerdem beschäftigten sie sich im Team intensiv mit dem gemeindespezifischen Risiko für sexualisierte Gewalt. Sie brachten wichtige Hinweise dazu ein, wie dieses Risiko minimiert werden kann.
  • Auch in Chören und im Seniorenkreis ist die Prävention sexualisierter Gewalt aktuell Thema.
  • Alle Hinweise und Vorschläge bespricht ein kleines Team, das das Konzept zur Prävention sexualisierter Gewalt für unsere Pfarrei erstellt und dann dem Kirchenvorstand und den verschiedenen Gruppen vorlegt.