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Botschaft der Landessynode zur Bewahrung der Schöpfung 1989

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Botschaft der Landessynode der Evang. - Luth. Kirche in Bayern zur Bewahrung der Schöpfung, Gunzenhausen 1989 (gekürzt)

"Mit allen Christen bekennen wir Gott als den Schöpfer des Himmels und der Erde. Und doch zerstören wir seine Schöpfung. Wir wissen sehr vieles und tun sehr wenig. Das Gefühl der Ohnmacht wächst. Wir suchen nach Wegen aus der Gefahr. Die Zeit drängt. Der Glaube ist herausgefordert - und unser Tun.
Zum Christsein gehört die Verantwortung für die Schöpfung. Wir kennen Gottes Auftrag: "Macht euch die Erde untertan" (1. Mose 1,28). Das kann nicht heißen: Macht mit der Schöpfung, was Ihr wollt. Gott hat uns die Erde anvertraut, damit wir sie für künftige Generationen von Menschen, Tieren und Pflanzen "bebauen und bewahren" (1. Mose 2.15). Aber wir haben Gottes Geschöpfe wie Sachen benutzt und so ihren Schöpfer beleidigt. Deshalb haben wir Grund, Buße zu tun [...].
Viele suchen einen neuen Lebensstil in Verantwortung für die Schöpfung Gottes. Die Landessynode ist denen dankbar, die richtungsweisend vorangegangen sind: Initiativen, Gemeinden und einzelne lenken den Blick über die Grenzen der eigenen Interessen hinaus. Ihre Aktivitäten reichen von der Müllvermeidung im Haushalt bis zur bäuerlichen Pflege der Natur, vom Umsteigen auf das Fahrrad oder die Bahn bis zu Protesten gegen bedrohliche Technologien [...]. Wir sehen darin Zeichen der Hoffnung.

Wir rufen uns selbst und alle Christen auf, Unbequemes zu wagen und Einschränkungen nicht zu scheuen. Bewahrung der Schöpfung ist zum Nulltarif nicht zu haben. Sie muss uns einen hohen Preis wert sein. Das gilt nicht nur für den privaten Bereich. Das gilt ebenso für die Kirche mit ihren Gemeindhäusern und landwirtschaftlichen Nutzflächen." 

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