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Posaunenchorausflug: Brauereiführung bei Oettinger

Kalb_Poschor-Oettinger

Am vergangenen Donnerstag (27.10.2011) fand im Rahmen des diesjährigen Kalbensteinberger Posaunenchor-Ausflugs eine Führung durch die Oettinger Brauerei statt.

Der aus Dittenheim stammende Braumeister Ludwig Metz begrüßte die rund 50 Gäste und startete die Führung mit einer Busrundfahrt (in Schritttempo) über das weite Gelände der "Braustadt". Die Besucher staunten nicht schlecht angesichts der Dimensionen der industriellen Bierherstellung. Der Braumeister führte die Besucherschar anschließend durch die fünf Bereiche der Brauerei, angefangen mit der Mälzerei bis zur Abfüllanlage, und verschaffte den Besuchern damit einen Überblick über die Oettinger Braukunst.

Die Besucher staunten aber auch über die strenge Organisation, mit der dieses Unternehmen so erfolgreich betrieben und die unablässlich für den reibungslosen Betrieb ist. Hier greift ein Rädchen ins andere. Mit gemütlichem Bierbrauen hat das nichts zu tun. Nicht umsonst hat die Oettinger Brauerei mit 6,6 Millionen Liter deutschlandweit den größten Bierabsatz. 1150 Mitarbeiter sind derzeit in dem Unternehmen beschäftigt. Tagtäglich sind etwa 80 LKW in Betrieb, um die Brauereierzeugnisse in ganz Deutschland auszuliefern.

Wie Metz betonte, wird streng mit den Ressourcen gehaushaltet und auf Umweltverträglichkeit geachtet: "Wir sind zwar keine Ökobrauerei, aber wir tun in diesem Bereich was wir können." In der Firmeneigenen Kläranlage wird Abwasser vergoren und das dabei entstehende Gas zur Wärmegewinnung genutzt.

Die Besucher konnten allerhand interessantes Erfahren, unter anderem, daß hier auch Kalbensteinberger Hopfen zur Verwendung kommt. Nach schier endlosem treppauf-treppab durch die "heiligen Hallen" der Brauerei mit seinem Gängen und Windungen ging es "endlich" zum gemütlichen Teil über: da die Besucher mit dem Bus kamen, konnten die Sorten ausreichend verkostet werden. Mit Wegzehrung wurde nicht gespart.

Am Schluß kehrten die Ausflügler noch in der Fürnheimer Gaststätte des Brauereiinhabers ein. Bei hausgebrautem, naturtrübem Bier ließen sich die Ausflügler die Brotzeit schmecken.

Hier zeigte der Braumeister in gemütlicher Atmosphäre, daß er seine Kunst auch in kleinem Rahmen beherrscht. Ein rundum gelungener Ausflug.

Fotos: DM, Text: TM

 

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