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Bericht zu nachhaltigen Geldanlagen der Evang.-Luth. Kirche in Bayern im Juli 2012

95 % der kirchlichen Rücklagen nachhaltig angelegt

Die ohnehin schon gute Nachhaltigkeitsperformance der Geldanlage der bayerischen Landeskirche hat sich in den letzten beiden Jahren nochmals verbessert. Das ist das Ergebnis des zweiten Nachhaltigkeitsberichts der Finanzabteilung, den Oberkirchenrat Claus Meier dem Landeskirchenrat vorstellte.

Waren im Jahr 2009 immerhin 84% der kirchlichen Rücklagen nachhaltig angelegt, so haben inzwischen sogar 95% der Vermögensanlage qualifizierende Nachhaltigkeitsratings. Damit nimmt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) eine Spitzenposition im Bereich der Evangelischen Kirche bundesweit ein.

Nur bei 3% der kirchlichen Geldanlage liegen klärungsbedürftige Informationen vor. Dies betrifft zum Beispiel Emittenten von Pfandbriefen. Bei 2% des kirchlichen Vermögens sind derzeit keine Nachhaltigkeitsinformationen vorhanden.

Im Jahr 2010 legte die Finanzabteilung erstmals einen Bericht über die ethischen und nachhaltigen Aspekte der kirchlichen Vermögensanlage vor. Damit war die ELKB die erste Kirche in einem deutschsprachigen Land, die transparent über ihre Geldanlagen informierte.

 

Über 700 „offene" evangelische Kirchen in Bayern

Gut ein Drittel der bayerischen evangelischen Kirchen sind inzwischen auch unter der Woche verlässlich geöffnet, erkennbar an einem Schild neben dem Eingang mit der Aufschrift „Unsere Kirche ist offen - treten Sie ein!" Diese laut Oberkirchenrat Michael Martin „erfreulich hohe Zahl" sei nicht zuletzt auf die hervorragende Beratungsarbeit von Pfarrerin Vera Ostermayer zurückzuführen. Im Rahmen einer Projektstelle hat sie in den zurückliegenden vier Jahren zahlreiche Gemeinden beraten, die ihre Gotteshäuser für interessierte Touristen oder für Andacht Suchende öffnen wollten. Außerdem entwickelte sie ein Curriculum für eine Kirchenführer-Ausbildung.

Auch wenn Ostermayers Projektstelle im August ausläuft - Ziel sei es, noch mehr Gemeinden zu ermuntern, Kirchengebäude auch außerhalb der Gottesdienstzeiten für Interessierte zu öffnen. Denn die Nachfrage wachse, so Martin. Nähere Informationen zum Thema und wichtige Kontaktadressen liefert die Broschüre „Wo Kirche offen ist ..." des Gottesdienstinstituts der ELKB.

 

München, 19. Juli 2012

Michael Mädler

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Publizistik

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